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Eine Hand greift nach der Tür eines Backofens.

05.03.2025

Küchentechnik & Elektrogeräte

Der Pyrolyse-Backofen – die Selbstreinigungsfunktion

Wie sich euer Backofen fast von selbst reinigt

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Ein offener, beleuchteter Ofen in einer hellen Küche.

Wie funktioniert die Pyrolyse?

Während der Pyrolyse (griechisch: pyr = Feuer, lysis = Auflösung) werden bei einer Temperatur von bis zu 500 Grad Fett, Essensreste und andere Verschmutzungen einfach verbrannt. Der Reinigungsprozess kann je nach Verschmutzung bis zu drei Stunden dauern.

Übrig bleibt nur etwas Asche, die ihr anschließend einfach mit einem feuchten Tuch auswischen könnt. Chemische Reinigungsmittel oder langes Schrubben sind dadurch nicht mehr notwendig.

Vorteile eines Pyrolyse-Backofens

Einen Backofen mit Pyrolysefunktion werdet ihr nicht mehr missen wollen! Freut euch auf:

Weniger Reinigungsaufwand

Die Selbstreinigung übernimmt den größten Teil der Arbeit. Nach dem Reinigungsprogramm müsst ihr lediglich die entstandene Asche auswischen.

Keine chemischen Reiniger nötig

Viele Backofenreiniger enthalten aggressive Inhaltsstoffe und hinterlassen unangenehme Gerüche. Mit der Pyrolyse-Funktion könnt ihr vollständig darauf verzichten.

Mehr Zeit für die schönen Dinge

Anstatt lange zu schrubben, startet ihr einfach das Reinigungsprogramm und der Ofen erledigt den Rest selbst.

Energiekosten sparen

Backöfen mit Pyrolyse sind häufig besonders gut isoliert. Daher verbrauchen sie grundsätzlich weniger Strom.

Nachteile eines Pyrolyse-Backofens

Neben den vielen Vorteilen gibt es auch ein paar Punkte, die ihr bei einem Backofen mit Pyrolysefunktion berücksichtigen solltet.

Höhere Anschaffungskosten

Backöfen mit Pyrolysefunktion sind in der Regel etwas teurer als vergleichbare Geräte ohne Selbstreinigung. 

Stromverbrauch während der Reinigung

Während des Pyrolyseprogramms wird der Backofen sehr stark aufgeheizt. Dadurch verbraucht der Ofen in dieser Zeit entsprechend mehr Strom. Gleichzeitig spart ihr euch jedoch den Einsatz spezieller Backofenreiniger, die ebenfalls Kosten verursachen und regelmäßig nachgekauft werden müssen. 

In der Praxis relativiert sich der zusätzliche Stromverbrauch daher häufig. Je nach Gerät liegt der Stromverbrauch pro Reinigungsdurchlauf meist bei etwa 1 bis 3 kWh, was ungefähr 1 bis 2 Euro Stromkosten entspricht.


Tipp:
Wenn ihr euch für einen Pyrolyse-Backofen entscheidet, achtet am besten auf eine hohe Energieeffizienzklasse. Moderne Geräte arbeiten deutlich effizienter und helfen dabei, den Stromverbrauch möglichst gering zu halten.

Gut zu wissen: Die Pyrolyse-Funktion wird von Hersteller zu Hersteller oft anders benannt. Zum Beispiel: ActiveClean oder Pyroluxe Plus.

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FAQ

Wie oft sollte man seinen Backofen mit der Pyrolyse-Funktion reinigen?

Die Faustregel sagt bei normalem Gebrauch 3 – 5x jährlich. So käme die Funktion höchstens 5x im Jahr zum Einsatz und die Stromkosten würden sich in Grenzen halten.

Ist der Pyrolyse Vorgang wegen der extrem hohen Temperatur gefährlich?

Zum einen hat der Pyrolyse-Backofen eine extrem gute Wärmedämmung, d. h. die Hitze dringt nicht nach außen und man kann sich nicht die Finger verbrennen. Zum anderen ist die Ofentür während der Selbstreinigung automatisch verriegelt. Die Tür öffnet sich erst nach Beendigung des Programms.

Darf das Backblech während der Reinigung im Ofen bleiben?

Große Hersteller wie Siemens, Bosch, Miele, Bauknecht, AEG oder Miele bieten Zubehör an, welches während der Reinigung ganz unkompliziert im Ofen bleiben kann. Klären Sie dies aber vorher mit dem Hersteller ab!

Was kostet eine Selbstreinigung mit der Pyrolyse-Funktion?

Man rechnet zwischen 1 – 2 Euro pro Durchlauf.

Ist ein Pyrolyse-Backofen das Richtige für euch?

Wenn ihr euren Backofen häufig nutzt und euch das Reinigen erleichtern möchtet, kann sich ein Gerät mit Pyrolysefunktion lohnen.

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